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    News    Neuigkeiten und relative Neuigkeiten     aktualisiert 23. Juli 2021     nach Erscheinen geordnet
23. Juli 21

Covid-19-Impfung: wir brauchen den Klartext von umsichtigen, kundigen Fachleuten, um "den Puck" im Informationsgerangel nicht aus den Augen zu verlieren. Diesbezüglich ist das Interview mit dem Medizinhistoriker Prof. Eberhard Wolff sehr erhellend: "Ich bin jemand, der skeptisch gegenüber Vereinfachungen ist, nicht gegenüber Impfungen (DerBund, 23.Juli 2021)
Wir brauchen aber auch JournalistInnen, welche in die Breite und in die Tiefe recherchieren, bevor sie zu schreiben beginnen - wie zum Beispiel bei Infosperber.ch/Coronadossier.
21. Juli 21

Covid-19-Impfung von Kindern und Jugentlichen - eine sehr hilfreiche Stellungnahme von Schweizer Kinder- und HausärztInnen in Zusammenarbeit mit InfektiologInnen:
"Sollen wir Kinder und Jugendliche gegen Covid-19 impfen?" (Primary and Hospital Care, Juli 2021)
"Kinder und Jugentliche sollen bei jeder Impfung vor allem einen persönlichen Nutzen haben. ... Die Sicherheit der mRNA-Impfstoffe ist bei Kindern und Jugendlichen noch nicht etabliert. ... Eine Herdenimmunität gehört aktuell nicht zu den Impfzielen von BAG/EKIF." Die Deutsche Gesellschaft für Algemeinmedizin und Familienmedizin kommt in ihrer DEGAM Stellungnahme vom 10. Juni 2021 zu ganz ähnlichen Schlussfolgerungen.
Ausserdem:"Verwerfliche Anreize sollen Jugendliche zum Impfen bringen" (infosperber.ch).
BAG und EKIF schaffen auch nicht wirklich Klarheit für Jugendliche: siehe BAG-Flyer
Zur Erinnerung: Der hauptsächliche Sinn jeder Impfung ist die Vermeidung von schweren Krankheitsverläufen - Impfen ist keine Komfortmassnahme. Bei gesunden Kindern und Jugendlichen verläuft Covid-19 fast immer problemlos, weshalb sie nicht zur Impfung gedrängt werden sollten. Die Behörden müssten dies mit Nachdruck kommunizieren.
22. Juni 21

Covid-19-Impfung von Kindern und Jugentlichen - weitere kompetente Stellungnahmen:
Pfizer und Moderna haben die reguläre Zulassung ihrer Impfstoffe beantragt. Was hätte dies für die Impfung von Kindern zur Folgen? Besonnene Köpfe sind klar gegen die volle Zulassung zum jetzigen Zeitpunkt. Interessante Übersicht auf Infosperber: "Diese Impfstoffe sind noch als experimentell zu betrachten"
In Deutschland wurde eine breit angelegte Abklärung und Meinungsbildung unter Fachpersonen und unter Einbezug von Eltern zur Frage der Stellung der Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Die sorgfältige Analyse behandelt 7 individuums- und 7 gesellschaftsbezogen Aspekte. Die Schlussfolgerung: Die generelle Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen Covid-19 ist aus heutiger Sicht nicht angezeigt. (vgl. auch Eintrag vom 15. Juni 21) Hier das Konsenspapier: "Rationale Aspekte zur COVID-19-Impfung bei Kindern.pdf" Uni Witten-Herdecke).
Das Arzneitelegramm untersucht in der Juninummer die Impfstoffzulassung für Jugendliche und das Risiko von Herzmuskelentzündungen durch die Covid-19-Impfung bei Jungen Menschen.
15. Juni 21

Die Impfwilligen aus den Covid-19-Risikogruppen sind jetzt vollständig geimpft. Zur Zeit reissen sich die 16 bis 64 Jährigen um die Impftermine, während dem die Zulassung der Covid-Impfung für die Kinder zwischen 12 und 15 Jahren demnächst erwartet wird. Trotz Zulassung durch Swissmedic am 6. Juni 2021 für diese Altersgruppe zögert die eidg. Impfkommission mit einer Empfehlung, weil die Studiendaten spärlich sind. Die Impfung von Kindern unter 12 Jahren steht noch nicht wirklich zur Diskussion.
Auffällig wie rudimentär die Information der Impfwilligen in den Impfzentren in der Regel ist - jedenfalls genügt das Vorgehen in keiner Weise den Vorgaben des BAG - wobei sich das BAG daran auch nicht zu stören scheint.
Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Aerzteschaft, äussert sich zur Covid-19-Impfung: u.a. zur Art der offiziellen Imformation, zu Wirksamkeit und Risiken und zum Problem der Impfung von Kindern - hier auf Infosperber. Zitat: "Ich halte es aber nicht für gerechtfertigt, gesunde Kinder und Jugendliche nun generell gegen Covid-19 zu impfen."
04. Mai 21

Seit gut 4 Mt. wird nun in der Schweiz gegen Covid-19 geimpft. (global ca. 1.2 Mia verimpfte Dosen, etwa alle 2 Wochen eine Verdoppelung: Bloomberg). Die sich beschleunigende Impfaktivität geht offensichtlich einher mit einer höchst rudimentären Impfaufklärung an den kantonalen Impfzentren. Das steht in erstaunlichem Gegensatz zu den BAG-Anforderungen zur Durchführung der Impfung: BAG-Info für die Ärzteschaft / FAQ Welche Punkte müssen vor der Covid-19-Impfung im Aufklärungsgespräch thematisiert werden? (unter Covid-Impfung / Durchführung der Impfung) vgl. auch Eintrag unten vom Januar 2021 zur Haftungsfrage
In der Schweiz werden die über 65-jährigen Impfwilligen Ende Mai 21 ihre zweite Dosis erhalten haben (ca. 15% der Bevölkerung). Was ist mit der Beendigung dieser Etappe aus heutiger Sicht erreicht? Wo liegen die Unsicherheiten?
  1. Die Covid-19 bedingte Übersterblichkeit ist eine harte Tatsache, die man nicht mehr wegdiskutieren kann. (8'000 zusätzliche Todesfälle 2020 bei den über 65-Jährigen und unter den zT. eingreifenden Kontaktbeschränkungen: vgl. Grafik BFS)
  2. Die zwei zugelassenen mRNA-Impfstoffe können die schweren Covid-19-Fälle (verursacht durch die zwei endemischen Virusvarianten) bei dieser Altersgruppe ganz erheblich reduzieren. Diese Impfstoffe können damit ihre wichtigste Aufgabe erfüllen.
  3. Wie lange sie diese entscheidende Wirkung erbringen werden und was sie darüber hinaus bewirken können ist weiterhin unklar.
  4. Das Nebenwirkungsrisiko der beiden Impfstoffe scheint uns für die Risikopersonen tragbar, denn der Nutzen der Immunisierung überwiegt bei diesen sehr deutlich.
  5. Dagegen ist noch unklar, wie günstig das individuelle Nutzen-Schaden-Verhältnis der Impfung für jüngere Personen ohne Risiko ausfallen wird. Bei diesen muss auch die seltene Möglichkeit eines Impfschadens sehr hoch gewichtet werden, denn Covid ist für sie bisher weitgehend ungefährlich. (vgl. Artikel "Nature" und den Eintrag unten vom April 2020: Statement von Prof. A. Kekulé zur Impfstoffentwicklung)
  6. Ebenfalls unklar bleibt, wieweit die Impfung die Virusübertragung bremsen kann. Anders ausgedrückt: was wird die Impfung der übrigen Bevökerung (5 Mio, ohne Kinder) ab Mai/Juni der Schweiz, Europa, der ganzen Welt an gesundheitlichem Nutzen einbringen? Natürlich sprechen wir hier vom gesundheitlicher Nutzen im engeren Sinn und nicht von einem Komfortgewinn!
  7. Die Pandemie ist ein globales Problem, das nach globalen Lösungen ruft. Der Nationenegoismus und die euphorisierten Erwartungen an die Impfungen stehen dem entgegen. Wir wissen inzwischen, dass problematische Mutanten häufiger und in kürzeren Abständen auftreten, als uns lieb sein kann. (vgl. Virus-Varianten nach Ländern)
uebersterblichkeit-2020

  nature Why is it so hard to investigate the rare side effects of COVID vaccines?


Virusvarianten-CH
Es gibt also eine Minderheit an SchweizerbürgerInnen, welche aus heutiger Sicht gute gesundheitliche Gründe für die Impfung haben. Es gibt dagegen eine grosse Mehrheit an Leuten, die gute Gründe vorbringen könnten, ohne Druck und Eile abzuwägen, ob sie sich in absehbarer Zeit impfen lassen wollen - das Solidaritätsargument steht noch auf sehr wackeligen Füssen. Inzwischen haben die Pharmakonzerne das Geschäft mit Impfstoffen wiederentdeckt: hier der neueste Bericht von Public Eye "Big-Pharma takes it all".
20. Feb 21

Inzwischen wird so viel wie möglich gegen Covid-19 geimpft. (aktuell global ca. 200 Mio verimpfte Dosen: Bloomberg)
Die Möglichkeiten sind global sehr ungleich verteilt, die Rivalitäten bei der Impfstoffbeschaffung entsprechend gross. Wie schlimm ist das für die "Zukurz-Gekommenen"? wie grossartig ist dies für die "Privilegierten?
Die offiziellen Verlautbarungen und der öffentliche Diskurs legen uns nahe, die Sache sei genügend geklärt, während dem der wissenschaftliche Hintergrund-Diskurs darauf besteht, dass wir es nicht wissen können.
Wer für sich selbst die Corona-Impfung erwägt, sich aber ein eigenen Bild machen will, hat es nicht leicht. Die regelmässig aktualisierte Zusammenstellunge der Erkenntnisse zu den einzelnen Impfstofffen auf Impf-Info.de kann bei der persönlichen Entschedungsfindung hilfreich sein - ist aber anspruchsvoll. Ebenso hier die Unabhängige Expertise der Covid-19-Impfstoffe durch das "Arzneitelegramm" Berlin. Interessante Ergänzungen zum Mainstream-Journalismus finden sich auf INFOsperber.
03. Feb 21

Impfung gegen Covid-19: wie gut wirkt sie bei Älteren?
Der Bund 3.2.2021 Seite 31. Im Interview mit Peter Doshi (Professor der Pharmakologie und Redaktor der Medizinzeitschrift "The BMJ") weist darauf hin, dass wesentliche Störfaktoren die Behauptung der 95%igen Wirksamkeit in Frage stellen könnten. Entscheidend wäre die komplette Veröffentlichung der Studiendaten durch die Impfstoffhersteller, was bislang nicht der Fall ist: vgl. Beitrag im "aerzteblatt.de".
In der Pfizer Studie zB. gibt es zwanzig mal mehr "suspected covid-19" als "confirmed-covid-19-cases", davon ca. 47% in der geimpften Gruppe. Die verdächtigen Covid-Fälle wurden aber für die Wirksamkeitsberechnung aussen vor gelassen. Nur aus den Rohdaten liesse sich unabhängig verifizieren, welche tatsächliche Wirksamkeit sich aus den Studiendaten ergibt: sie könnte um ein Mehrfaches tiefer sein.
22. Jan  21

Impfung gegen Covid-19: wer haftet bei Impfschäden?
BAG-Bulletin 18. Jan. 2021 Seite 8/9.
Der Impfstoffhersteller muss nur für die Sorgfalt bei der Konstruktion, Fabrikation und Logistik garantieren (Produktehaftpflichtgesetz). Zitat: "Wenn die Fehlerhaftigkeit nach dem Stand der Wissenschaft und Technik zum Zeitpunkte, zu dem das Produkt in Verkehr gebracht wurde, nicht erkannt werden konnte, besteht keine Haftung." Ein Impfstoff kann erst in Verkehr gebracht werden, wenn er auch zugelassen ist. Swissmedic hat zur Zeit zwei mRNA-Impfstoffen die "ordentliche Zulassung" erteilt. Damit sind die beiden Hersteller für alle unerwünschten Impfwirkungen, welche zum Zeitpunkt der Zulassung noch nicht bekannt waren, von der Haftpflicht befreit! Dagegen muss ein Betroffener den Nachweis der Kausalität für den vermuteten Impfschaden selbst erbringen. Er muss dann noch herausfinden, wen er für den Impfschaden haftbar machen kann. Wird er nicht fündig kann der Bund eventuell eine Genugtuung von maximal 70'000 Franken zusprechen. Aus Sicht eines Impfgeschädigten ist das eine unzumutbare Situation! - Denn bei beiden mRNA-Impfstoffen läuft die Phase-III nach Studienprotokoll 24 Monate d.h. bis November 2022, die Zulassung erfolgte aber schon im Dezember 2020. (vgl. Eintrag unten vom 21.12.2020)
02. Jan  21

WHO "Emergency use Listing" für Pfizer-Biontec-Covid-19-Impfstoff:
WHO-Pressemitteilung. Hauptgrund, möglichst gerechter Zugang zum Impfstoff.
China "bedingte Zulassung" eines Impfstoffes von Sinopharm: ChinaGTN
Dabei erwähnenswert, dass seit Anfang Juli 2020 in China 4.5 Mio Personen der öffentlichen Dienste, bei laufenden Phase-III-Studien, mit drei verschiedenen Präparaten bereits geimpft worden sind.
WHO, FDA (USA), EMA (EU) und jetzt noch China sind fast gleichzeitig zum Schluss gekommen, den am weitesten entwickelten Covid-19-Impfstoffen könne man aufgrund der vorliegenden Daten nur eine Dringlichkeits-Zulassung gewähren. Swissmedic "kocht auch nur mit Wasser", dennoch feiert unsere Zulassungsbehörde ihre "ordentliche Zulassung"! Wie soll das zusammenpassen? vgl. auch Glossar.
21. Dez 20

Swissmedic hat den mRNA-Impfstoff von Pfizer/BioNTech überraschen früh zugelassen.
"Gemäss den vom Schweizerischen Heilmittelinstitut ausgewerteten Daten liegt der Impfschutz sieben Tage nach der zweiten Impfung bei über 90 Prozent. Es handelt sich um die weltweit erste Zulassung in einem ordentlichen Verfahren". So heisst es in der Medianmitteilung - und weiter: "Nach der minutiösen Prüfung der verfügbaren Informationen kommt Swissmedic zum Schluss, dass der Covid-19-Impfstoff von Pfizer/Biontech sicher ist. Sein Nutzen überwiegt die Risiken."
Der gleiche Impfstoff erhielt vor einer Woche von der FDA (USA) die "Emergency Use Authorization" und die EMA (EU) will ihm noch vor Jahresende die "Bedingte Marktzulassung" erteilen. Was andere grosse Zulassungsbehörden mit einem beschleunigtem Ausnahmeverfahren als vorläufige Entscheidung, vertretbar auf dem Hintergrund der hohen Dringlichkeit deklarieren, erklärt swissmedic zur "ordentlichen Zulassung". Das irritiert, denn unsere Zulassungsbehörde verfügt nicht über mehr Daten zur mRNA-Impfung als FDA und EMA.
Die Beobachtungsdauer, welche bisher in der Phase-III-Covid-Impfstudie ausgewertet worden ist, beträgt 2-3 Monate. Normalerweise beobachtet man aber 2-3 Jahre lang, um die Wirksamkeit und die Sicherheit einer Impfung verlässlich beurteilen zu können. Die fehlende Beobachtungszeit kann man nicht kompensieren. Insofern ist es schwer verständlich, dass swissmedic eine ordentliche Zulassung gewährt, anstatt eine provisorische. Der Unterschied ist keine Kleinigkeit, denn damit wird beispielsweise die Beweislast bei einem Verdacht auf Impfschaden voll und ganz dem Betroffenen aufgebürdet. Die Bezeichnung "ordentliche Zulassung" suggeriert eine vollständige Abklärung von Wirksamkeit und Sicherheit, was zur Zeit gar nicht der Fall sein kann.
Nach Lektüre des Studienberichtes von Pfizer/BioNTec, veröffentlicht am 10.12.20 im New England Journal of Medicine kann man aber auch festhalten: die Nutzen-Risiko-Abwägung für Menschen ab 75 und solche mit Vorerkrankung, also für solchen mit Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs, kann man mit Vorbehalt als positiv bezeichnen. Für die Übrigen 4/5'tel der Bevölkerung ist diese Abwägung aber noch mit allzugrosser Unsicherheit belastet.
Nov 20

Erfolgsmeldungen bei zwei mRNA-Impfstoffen: was sind sie wert?
Biontec und Moderna melden eine über 90%ige Wirksamkeit ihrer Impfstoffe. Die Einschätzungen kommen vor erreichen des Studien-Abschlusskriteriums, also verfrüht. Sie richten sich wohl in erster Linie an die Konkurrenz und an die Börsen. Bei der Einordnung hilft der Artikel in der WOZ vom 19.11.2020: Wirksamkeit ist ein weiter Begriff.
Aug 20

Covid-19: Wettrennen um Zulassung eines Impfstoffes.
Hier drei Beiträge aus der WOZ (Wochenzeitung) vom 13. und 20. August 2020:
Interview mit Peter Klein (vom Kampfmodus weg zu intelligenter Koexistenz / pdf)
Besser Sicher als schnell: Susan Boos (Erinnerung an Schweinegrippe-Imfpstoff-Hortung / pdf)
Global auf Turbo gestellt: Ulrike Baureithel (ethische Aspekte und Bedenken / pdf)

Was bedeutet "beschleunigtes Zulassungsverfahren"?
Im beschleunigten Verfahren werden einerseits die Abläufe und der Informationsaustausch zwischen Herstellern und Zulassungsbehörden optimiert und intensiviert, was viel Zeit spart. Problematisch ist dagegen die Verkürzung der Beobachtungszeit der Probanden in Phase-III, vorgesehen auf rund einen Zehntel der &ublichen Zeit. Die Beschleunigung führt deshalb insgesamt zu weniger verlässlichen Ergebnissen - bei der Sicherheit nimmt man Abstriche in Kauf. Es sollen aber Milliarden von Gesunden Menschen geimpft werden. Zu bedenken wäre ausserdem, dass auch mit der vorzeitigen Zulasssung eines Covid-19-Impfstoffes die Beweislast bei vermuteten Impfschäden den Betroffenen aufgehalst wird .

Apr 20

Prof. Dr.med Alexander Kekulé über einen Impfstoff gegen COVID-19.
  1. ein solcher Impfstoff müsse "absolut sicher sein": auch ein entfernter Verdacht auf eine gravierende Nebenwirkung mache einen solchen Impfstoff unbrauchbar, weil er ja sehr breit angewendet würde
  2. deshalb sollte ein neu entwickelter Impfstoff auf einer bekannten Technik beruhen wie zB. diejenige der Hepatitis-B-Impfung
  3. in der endemischen Situation von COVID-19 sei zunächst kein maximal wirksamer Impfstoff nötig, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen
  4. in den Phase III Studien (kontrollierte Anwendung an grösseren Personengruppen) zur Prüfung der neuen Impfung müsse dem Erfassen von Nebenwirkungen hohe Aufmerksamkeit und genügend Zeit eingeräumt werden (vgl. 1.)
  5. Kekulé geht davon aus, dass es deutlich mehr als ein Jahr dauern werde, bis ein sicherer Impfstoff für die breite Anwendung an gesunden Personen zur Verfügung stehe.
Anmerkung: seit SARS-Cov-2002 wird versucht, einen sicheren und wirksamen Impfstoff gegen Corona-Viren zu entwickeln, was bisher nicht gelungen ist.
"Wir müssen die Pandemie ohne Impfstoff in den Griff bekommen." Da kann man nur hoffen, dass es keine überstürzte, ambitions- oder geschäftsgetriebene Zulasssung eines COVID-19 Impfstoffes geben wird.
Zusammenfassung des Interviews auf ZDF als pdf (16.04.2020 publiziert auf der Aerzteplattform coliquio.de)
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Mär 20

Die Impffplicht gegen Masern in Deutschland, tritt am 1. März 2020 in Kraft.
Dieses sog. "Masernschutzgesetz" war und ist heftig umstritten. Der Virchov-Bund, der Verband der niedergelassenen Ärzte in Deutschland, gab am 24. Februar 2020 zu Handen seiner Mitglieder heraus mit dem Titel: Masernschutzgesetz: das müssen Ärzte jetzt tun. Darin wird aufgezeigt, was das Obligatorium für die Grundversorger-Praxen konkret bedeutet.
(siehe auch unten Eintrag Feb. 2019 und Aug. 2019
Aug 19

WHO - Masern haben sich weltweit verdreifacht: SpiegelOnline 13.8.2019
Hier die offizielle Verlautbarung: WHO Surveiillance August 2019.
Zitate daraus: "There have been almost three times as many cases reported to date in 2019 as there were at this same time last year.This follows successive yearly increases since 2016, indicating a concerning and continuing upsurge in the overall measles burden worldwide.".
Weiter zu den Gründen: "The reasons for people not being vaccinated vary significantly between communities and countries including - lack of access to quality healthcare or vaccination services, conflict and displacement, misinformation about vaccines, or low awareness about the need to vaccinate."
Weltweit betrachtet ist die Instabilität und Not in vielen Ländern der entscheidende Grund für die Verdreifachung der Masernfälle. Ausserdem ist der Lebendimpfstoff sehr störanfällig schon auf kleine Handhabungsfehler. Schliesslich wäre immer wieder zu bedenken, dass man die Maserm-Impfimmunität nicht auffrischen kann - ausser durch die Krankheit selbst. (siehe auch unten Eintrag Feb. 2019
Apr 19
Aktuelles zur Kontroverse über die HPV-Impfung:
Eine Recherche zum selektiven Umgang mit Daten zur Impfsicherheit auf infosperber.ch. Selbst die bisher einwandfrei unabhängige Cochrane Collaboration scheint ihre Unschuld verloren zu haben. Aktuell ausgerechnet in ihrer jüngsten Nutzen-Risiko Beurteilung der HPV-Impfprogramme (publiziert im BMJ Mai 2018).

Retrospektive Wirksamkeitsstudie zur HPV-Impfung aus Schottland, soeben im BMJ veröffentlichte, sorgt für mediale Aufmerksamkeit. Sie scheint eine hohe Wirksamkeit gegen die Entwicklung von Zelldysplasien nachzuweisen und wird von der Impfpromotion entsprechend mit Erleichterung zur Kenntnis genommen und gefeiert. Es gibt Einwände betreffend Aussagekraft dieser Studie - vor allen dieser hier: es liegt damit immer noch kein Nachweis vor, dass die HPV-Impfung auch Gebährmutterhalskrebse vermeiden hilft, denn die Entwicklung dieser Krebsart benötigt 20 bis 30 Jahre. Was also ab 2006 von Impfexperten und Gesundheitsämtern voreilig behauptet worden ist, harrt weiterhin der Bestätigung. (siehe auch unter Extras und Beitrag unten)
Feb 19
Okt 13

Masern Eliminationskampagne: vom BAG im Oktober 2013 lanciert, hat sie ihr Ziel noch nicht erreicht - aktuell zeigt dies der kleine Masernausbruch an einer Steinerschule in Biel.
Masernelimination heisst: es soll in der Schweiz keine sichtbaren einheimischen Masernfälle mehr geben. Dazu ist bei allen Menschen, die nach 1963 geboren sind und welche in der Schweiz leben und arbeiten, eine Durchimpfung von mindestens 95 % mit 2 Impfdosen notwendig. 2016 sind im Kindesalter etwa 93% erreicht.

Wir müssen davon ausgehen, dass es unter den jungen Erwachsenen eine erhebliche Minderheit gibt, welche nicht immun ist (weder Masern noch Impfung). Grund dafür ist paradoxerweise das Zurückdrängen der Masern durch die über 30 Jahre Impfpromotion - die früher übliche risikoarme Immunisierung durch die Krankheit im Kleinkindesalter ist seit längerem ganz unwahrscheinlich geworden. Die Impfbefürworter werden allerdings sagen, es liege an den Impfskeptikern, dass die Elimination noch nicht erreicht ist - und zeigen im Moment auf Biel.
Ob dafür oder dagegen, vernünftigerweise müssen wir alle festhalten, dass Masern im Erwachsenenalter extrem unerwünscht sind: das Komplikationsrisiko ist nach der Pubertät deutlich erhöht. Paralleles gilt für das Säuglingsalter: der Nestschutz geimpfter Mütter ist nicht mehr verlässlich.
Da es keine Rückkehr zur endemischen Masern mehr gibt, müssen wir nun ganz auf den Impfschutz setzen. Über dessen Tragfähigkeit auf lange Sicht, gibt es leider immer noch grosse Unsicherheit und eine verlässlich wirksame, sichere Auffrischungsimpfung haben wir bis jetzt nicht zur Verfügung.
Überlegungen zum Stellenwert der Masernimpfung in der heutigen epidemiologischen Situation finden sie hier: das aus dem Jahr 2007 stammende Dokument ist unvermindert aktuell.
Ausserdem hier ein interessanter Leserbrief / Kommentar in der Schweizerischen Ärztezeitung von Dr. med. Johannes G. Schmidt.
zu bedenken:

Impfen bleibt ein Dilemma:
Überlegungen
von HU Albonico



"Impfungen sind kein Déodorant!"
Prof. Dr. med.
D. Jachertz (1987)
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Okt 18
Martin Hirte:
Impfen Pro & Contra - Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung
Auflage 2018, vollständig aktualisiert
Es handelt sich um ein sehr übersichtlich aufgebautes Nachschlage-Buch von 512 Seiten Länge und mit top-aktuellen Inhalten.             (Kurzfassssung des Buches auf 96 Seiten: siehe rechts)
Im ersten Teil werden allgemeine Aspekte der Impffrage besprochen. Man lernt die Problematik von Impfungen übersichtsartig kennen: die Chancen und die Risiken, der Stand der Erkenntnisse und der Wissenslücken, die Stärken und die Schwächen der offiziellen Information darüber, die Interessenskonflikte usw. Die Lektüre dieses Teils ist eine wichtige Voraussetzung, um die Eigenarten der einzelnen Impfungen (24 an der Zahl), welche im zweiten Teil systematisch dargestellt werden, besser verstehen und einordnen zu können. Zur schnellen Orientierung fügt der Autor allen Kapiteln eine ausgezeichnete Zusammenfassung und ein ausführliches Verzeichnis der wissenschaflichen Referenzen an. Hier kann man die Essenz des allgemeinen Teils nachlesen.
Sehr empfehlenswert, vorallem weil der Autor eine echte Abwägung der Vor- und Nachteile der Impfungen, aufgrund umfangreicher und sorgfältiger Nachforschungen bietet, eingebettet in den Erfahrungshorizont einer langjährige kinderärztliche Tätigkeit.

Hirte_Buch

Neueerscheinung:
Kurzfassung
Hirte_Buch
  
Aug 16/18
Gesamtnutzen der Impfprogramme? Die Frage, ob Impfprogramme insgesamt die Krankheitslast des Kindesalters verringern oder nur die Ursache von Gesundheitsschäden verschieben, stellt die eigentliche Nagelprobe für gewisse Impfkonzepte dar. Es ist erstaunlich, wie wenig unternommen wird, um hier mehr Klarheit zu schaffen.
Illustration der elementaren Wichtigkeit dieser Fragestellung am Beispiel der invasiven bakteriellen Infektionen des Kindesalters: Veränderung der Inzidenzen zwischen 1989/90 und 2017 in der Schweiz.

HiB/Pneumok.Inz.CH
  hier mehr dazu
Jan 18
Schwache Wirksamkeit der Grippeimpfung Die Grippeimpfung erzeugt nur bei der Hälfte oder weniger der Geimpften eine saisonale Grippe-Immunität. In einem Artikel in Science (September 2017) werden Gründe diskutiert. Darunter auch dieser: je häufiger eine Person sich impfen lässt, desto schwächer ihre Impfreaktion.
Hier der Link zum Artikel: www.sciencemag.org/news/2017/09/why-flu-vaccines-so-often-fail
Dennoch wird jeden Herbst versucht, die Impfraten zu steigern, womöglich auch mit Druck zB. beim Pflegepersonal.
Feb 16
Nov 14

HPV-Impfung: es gibt Alternativen
Die Impfung wird auch vom BAG als "Impfung gegen Gebährmutterhals-Krebs" beworben, obschon der Nachweis der Krebsverhütung weiterhin aussteht. Andrerseits gibt es regelmässig Berichte über schwerwiegende neurologische Erkrankungen kurz nach der Impfung - schliesslich ist der Gebährmutterhalskrebs in der Schweiz eine seltene Krebserkrankung.
Das neue Buch von Martin Hirte "HPV-Impfung - Nutzen, Risiken und Alternativen der Gebährmutterhals Krebsvorsorge" informiert umfasssend und gut verständlich. Leseprobe beim Verlag Droemer-Knaur (erscheint anfangs 2016)
Ein Beitrag von SRF 1, der die Problematik der HPV-Impfung illustriert: Rundschau vom 29.10.2014 Darin wird u.a. berichtet, dass Japan die HPV-Impfempfehlung, wegen zu häufiger Nebenwirkungen, aufgehoben habe.
Siehe auch unsere Beiträge zu HPV 2008 unten.
Dr. Martin Hirte

Nov 13

Ein Buch über die fragliche Impf-Sicherheit: "
                                  Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht."
Ein starkes Plädoyer eines Experten auf dem Gebiet für mehr Transparenz bei der Impfstoff-Zulassung, mehr Effizienz bei der Abklärung der Impfstoff-Sicherheit und mehr Zurückhaltung in der generellen Anwendung von Impfungen. Sehr lesenswert und gut verständlich geschrieben. Hier mehr zum Buch
Dr. Klaus Hartmann
Dr. Klaus Hartmann
Feb 13
Das Referendung gegen das neue Epidemiengesetz ist zustandegekommen. Vergleiche den Beitrag unten.
Es ist gut, dass die Frage eines möglichen Impfzwanges nun doch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden muss.                     Nachtrag: das Gesetz ist am 22.09.13 mit rund 60% der Stimmen angenommen worden.
Offizieller Impfplan Ausgabe 2013 hier
Bemerkenswert ist, dass eine Intensivierung der Keuchusten-Impfung für notwendig befunden wird. Die grosse Schwäche der impfung ist die, dass sie, im Gegensatz zur Krankheit, keine Immunität auf den Schleimhäuten hinterlässt. Deshalb können gesunde Kinder und gesunde junge Erwachsene , trotz Impfimmunität, den Keuchhustenbazillus weitertragen und im ungünstigsten Fall einen Säugling anstecken. Die generelle Impfung gegen Keuchhusten, wie sie seit Jahrzehnten gilt, hat einerseits die Häufigkeit der Erkrankung deutlich verringert, andrerseits aber eine neue Risikokonstellation heraufbeschworen.

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Juli 11

Revision des Eidgenössischen Epidemiengesetzes EpG 2010
Das EpG regelt Kompetenzen und Massnahmen bei der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Die Artikel 20 bis 24 befassen sich mit den Impfungen. Im Vorschlag wird der ": Nationale Impfplan" verbindlich erklärt, die Kantone zur Förderung der Impfungen verpflichtet und ein kantonales Impfobligatorium unter bestimmten Bedingungen ermöglicht. Die Revision sieht damit eine Verschärfung der Interventionsmöglichkeiten der Behörden vor, was durchaus zwiespältige Gefühle weckt. Die zuständige Nationalratskommission hat am 23. Juni 2011 eine Anhörung durchgeführt: lesen sie hier die Stellungnahme von Hansueli Albonico
Nov 10

"1. Nationalen Konferenz für differenziertes Impfen"
Vom 01. bis 02. Oktober sind in Wuppertal / Deutschland Experten und ärztliche Praktiker zusammengekommen, um zu beraten, wie eine differenzierte Impfpraxis aussehen kann, die sich den Herausforderungen einer ganzheitlich orientierten Prävention und Gesundheitsförderung stellt. Die Ergebnisse der Konferenz wurden durch die Veranstalter, die "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." zusammengefasst und finden Ausdruck in einer Erklärung: lesen sie hier das "Manifest" und die Nachlese zum Kongress.
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März 10

Tatsächlich: die Schweinegrippe war eine sehr milde Grippe.
Im Bulletin vom 8.3.2010 schätzt das BAG die Gesamtzahl der in der Schweiz aufgetretenen Schweinegrippefälle auf 1 bis 1.5 Millionen. Im langjährigen Vergleich sind das zwar viele Fälle, aber die Zahl der Komplikationen ist ungewöhnlich gering: 564 Hospitalisationen und 16 Todesfälle in Zusammenhang mit der Grippe.
Im Übersichtsartikel zur Grippeimpfpromotion schrieb das BAG (Bulletin 6.10.2008), es müssten jährlich 1000 bis 5000 Personen wegen Grippe ins Spital eingewiesen werden und "bis zu 1000 Personen" würden daran sterben. Auch wenn das BAG mit diesen Zahlen Schätzungen präsentierte, welche auf wackeliges Fundament aufbauen, darf man folgern: die Schweinegrippe war wirklich harmlos.
Hier auf Spiegel-online die ganze Chronologie der Schweinegrippe.
Schweinegrippe Virus
Dez 09

Nicht vergessen: die Schweinegrippe ist eine milde Grippe.
Lesen Sie die Stellungnahme der "Aerzte für individuelle Impfentscheidung e.V.": damit ist das Wesentliche gesagt!
Wenn Sie die kritische Diskussuon der rechtlichen Aspekte der sogenannten Grippepandemie interessieren, dann sehen Sie beim Verein Menschenverstand Schweiz nach.
Sept 09

Arznei Telegramm Berlin Nr. 9/09: Schweinegrippe: alles im Griff?,
ein sorgfältig recherchierter Übersichtsartikel über das Wesen der sogenannten "Pandemie", die Überreaktion der Behörden und die Risiken der geplanten Massenimpfung. Wie gewohnt nimmt das AT klar Stellung und rät von der geplanten Massenimpfung ab. Hier die Schlussfolgerungen Diese können ohne weiteres auf die Schweiz übertragen werden.
Aug 09
Juli 09

Schweinegrippe - hastige Impstoff-Produktion und -Zulassungsprozedur: wie unsicher darf ein Impfstoff sein, der zuallererst den Schwangeren und den Kleinkindern verabreicht werden soll?
Der britische Experte vom angesehenen Cochrane-Institut Tom Jefferson beklagt in einem Gespräch mit dem SPIEGEL vom 18.7. 2009, dass die Gefahr der "Schweinegrippe" völlig überschätzt werde. Die Weltgesundheitsorganisation habe Anfang Mai sogar die Definition einer Pandemie geändert, um sie in diesem Fall ausrufen zu können: das Kriterium, dass es sich dabei um eine gefährliche Krankheit handeln muss, sei kurzerhand abgeschafft worden. Jefferson äusserte, dass sich Forschung und öffentlichkeit nur deshalb ausschliesslich für Influenza interessierten, weil es nur gegen dieses Virus pharmazeutische Mittel gebe: "Mit den anderen Erregern lässt sich kein grosses Geld verdiene". Einen Einfluss auf die Sterblichkeit habe jedoch weder die Grippeimpfung noch die Gabe von Tamiflu.
Die meisten Medien springen auf den Panik-Zug auf. Nur selten findet man eine nüchterne Darstellung des Problems wie in "Die Zeit".
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April 09

Man hört und liest: rund 4200 Masernfälle innert 30 Monaten in der Schweiz, davon 8 Encephalitiden - die Pflichtimpfung von Kleinkindern und jungen Erwachsenen wird diskutiert.
Wussten Sie, dass
- die Masern heutzutage derart dramatisch gewertet werden, dass ein Masernfall vom Arzt innert 24 (!) Stunden
  mit Angabe des Namens dem Amtsarzt gemeldet werden muss (zwecks Intervention vor Ort)
- das BAG zwar Masernencephalitisfälle zählt, jedoch keine Falldefinition hat (Kriterien der Diagnose)
- Jugendliche immun gegen Masern sein sollten - wenn nötig mit Hilfe der Impfung (spätestens mit 12 J)
- der Kontakt mit dem Masernvirus die einzige Möglichkeit ist, seine Masernimmunität aufzufrischen
Die kritische Besprechung der aktuellen Masernsituation finden Sie bei Masern-Impfberatung: wie weiter?
Feb 09
Jan 09

HPV-Impfung: in Deutschland regt sich Widerstand
Das Bundesdeutsche Parlamentsausschuss, welcher für die Zulassung von medizinischen Leistungen zu Lasten der Krankenkassen zuständig ist, forder die STIKO zu einer Neubewertung der HPV-Impfung und der entsprechenden Impfempfehlung auf. Süddeutsche Zeitung 20.12.2008 oder Frankfurter Rundschau 4.2.2009
Grippeimpfung ihre Wirkung wird auf abenteuerliche Weise überschätzt: Arzneitelegramm AT 10-2008
Juli 08

HPV-Impfung aus Sicht der Pharmakovigilanz - ein Albtraum (AT Arznei-Telegramm 6/2008)

Gardasil-Umsatzhit AT-Vergleich der umsatzstärksten Arzneimittel 1997 und 2007 in Deutschland (Anzahl 15) Darin wird unter anderem Folgendes festgestellt:
- vor 10 Jahren waren die überwiegende Zahl der Marktführer gut
  dokumentierte Therapeutika zur Behandlung von weit
  verbreiteten chronischen Krankheiten.
- 2007 gehören 11 der 15 Marktrenner zu "nicht zweckmässigen
  und zum Teil riskanten" und sehr teuren Produkten.
- auffälligstes Arzneimittel mit grossem Umsatzvorsprung an der
  Spitze der HPV-Impfstoff Gardasil mit einem Jahresumsatz von
  267 Mio Euro! Dies bereits ein Jahr nach Einführung. Weil der Impfstoff hinsichtlich Nutzen und Risiken nicht   überschaubar sei (AT 6-2007), spricht das AT in diesem Fall von einem erstaunlichen Novum und einem
  Albtraum aus Sicht der Arzneimittelsicherheit. weitere Beiträge zu HPV

Derweilen rüsten die kantonalen Gesundheitsbehörden zu HPV-Impfaktionen an den Schulen. Man wird viel Geld ausgeben für eine Vorbeugemassnahme, deren Nutzen, im Vergleich zum periodischen Vaginalabstrich, vorläufig rein hypothetisch ist, deren Risiken aber in wesentlichen Teilen unbekannt sind.
Eltern von Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren sind gut beraten, wenn sie sich rechtzeitig orientieren und sich von der irreführenden Bezeichnung "Gebärmutterhalskrebs-Impfung" nicht ins Bockshorn jagen lassen. Einen ersten Überblick aus unabhängiger Warte ermöglicht auch die kürzlich erschienenen Informationsschrift der Stiftung für Konsumentenschutz über die Impfung gegen Papilloma-Viren HPV.
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Jan 08
Apr 08
HPV-Impfung: weshalb diese Eile? WoZ Artikel HPV
Die WoZ stellt die relevanten Fragen zur HPV-Impfung.
Ausgabe 24. Januar 2008           (Weiteres zu HPV unter Extras)
Österreich setzt auf Intensivierung der Krebsprävention mit PAP-Abstrich!     derStandard.at vom 28.1.08
Erstaunlich, wie locker die Behörden mit dem Stand der Unkenntnis umgehen: zB das deutsche Paul Ehrlich Institut, welches wie das schweizerische BAG und ihre Impfkommission schon jetzt ungeniert behaupten, die HPV-Impfung schütze vor Krebs - ob dies zutrifft, können wir aber frühestens in 5 bis 10 Jahren wissen!
Beinahe vergessen wird, wie effizient das bestehende Vorsorgekonzept zur Füherkennung des Zervixkarzinoms ist: hier die aktuelle Bewertung durch das AT Berlin.

Dez 07 Die HPV-Impfung ist immer noch im Experimentalstadium!
Es fällt schwer nachzuvollziehen, weshalb die HPV-Impfung dermassen voreilig von den Schweizerischen Expertengremien und Behörden zur kassenpflichtige Standardimpfung gegen Krebs deklariert worden ist. Es gibt bereits ein hocheffizientes Vorsorgekonzept, welches über 90 % der Portiocarcinome im heilbaren Frühstadium erfassen kann. Die periodischen vaginalen PAP-Abstriche bei Frauen im Alter zwischen 25 und 60 Jahren werden durch die Impfung keineswegs überflüssig. Dagegen sind die Impfstoffhersteller den Beweis noch schuldig, dass die HPV-Impfung von vorpubertären Mädchen überhaupt den Krebs verhindern kann und seinen sehr hohen Preis wert ist: der bis dato klar ungenügende Kenntnisstand hier von Martin Hirte kurz zusammengefasst. Erstaunlich, wie weit die Zusammenarbeit zwischen Impfstoffhersteller MSD und Behörde geht. (Weiteres unter Extras)
Papillomavirus
  hier mehr dazu
Okt 07

Immer wieder im Herbst der grosse mediale Aufwand zur Promotion der Grippeimpfung. Doch werden auch dieses Jahr zusätzliche Erkenntnisse über den enttäuschenden Nutzen der Grippeimpfung bekannt, wie soeben im BMJ 2007;335:743 (13 October) Roger Dobson: "Flu vaccine does not reduce number of elderly people admitted to hospital with respiratory disease."
Die kritische Besprechung der Grippeimpfung finden Sie bei Steffen Rabe Kapitel Grippe aus Impf-Info, 7. akt. Auflage (Jan. 2006) und die Diskussion in Nature (6.10.2005) zur Rekonstruktion des höchst aggressiven Grippevirus von 1918 (Spanische Grippe) unter "The 1918 flu virus is resurrected"
Sept 07



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Der Spielraum für die Beratung bezüglich der Masernimpfung von Kleinkindern ist eng geworden.
Nach 20 Jahren Masernausrottungsanstrengungen in der Schweiz sind die befürchteten epidemiologischen und gesundheitspolitischen Sachzwänge weitgehend realisiert. Auch wenn wir mit gutem Grund weiterhin an der Nahchaltigkeit des Impfkonzeptes zweifeln, fragen wir uns als Hausärzte dennoch, wie unsere bisherige Beratung zu modifizieren wäre, damit sie für junge Eltern in der aktuellen Situation praktisch hilfreich sei.
MasernimpfungCH87-07
  hier mehr dazu
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Juli 07 Neue Rubrik Extras: ergänzende Links gezielt nach Impfungen
Ganz aktuell zur FSME-Impfung und zur HPV-Impfung. Hier Extras
April 07 Was hat das Mammografie Screening mit der Impfkontroverse zu tun?
Frappant sind die Parallelen, wie auf beiden Gebieten mit der unbefriedigenden wissenschaftlichen Erkenntnislage umgegangen wird, bzw wie Befürworter und Skeptiker argumentieren. Hier mehr dazu
März 07 Oeko-Epidemiologie     Der Begriff lässt aufhorchen: das aktuell dominante Risikofaktoren-Paradigma in der Epidemiologie sollte gebrochen werden zugunsten eines komplexeren Ansatzes, weil es den Herausforderungen durch die dringlichsten volksgesundheitlichen Probleme unserer Zeit nicht gewachsen ist. Was im International Journal of Epidemiology, 2006 in allgemeiner Form gefordert wird, gilt auch auf dem Feld der Vaccinologie.
Sept 06

SKS Impfratgeber erneut fehlinterpretiert. Obwohl kräftig überarbeitet, nicht zuletzt auf Grund der letztjährigen Kontroverse über die 5. Auflage, war nicht zu erwarten, dass BAG und Fachgesellschaften an der 6. Auflage des Ratgebers nun ihre reine Freude haben würden: drei Stellungnahmen in der SAEZ Nr. 35/2006 (pdf) und eine im BAG-Bulletin Nr. 37/2006 (pdf).
Die Stiftung für Konsumentenschutz weist mit Recht darauf hin, dass gegenüber der monopolartig vertretenen Lehrmeinung in der Impfpromotion bei einem erheblichen Teil der anvisierten Eltern weiterhin das Bedürfnis nach ergänzender und unabhängiger Information besteht: auf www.konsumentenschutz.ch mehr dazu (pdf).
Mai 06



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Impfratgeber der SKS Stiftung für Konsumentenschutz. Der gefragte, weil unabhängige Ratgeber Impfen-Grundlagen für einen persönlichen Imfentscheid ist soeben in der aktualisierten und erweiterten sechsten Auflage erschienen. Er hat an Übersichtlichkeit und Griffigkeit gewonnen. Das ausführliche Quellenverzeichnis ist jetzt im internet zugänglich (www.konsumentenschutz.ch unter SKS-Service). Sie können den Flyer hier anschauen oder den Ratgeber hier admin@konsumentenschutz.ch auch gleich bestellen (Fr. 12.- + Versand)
Neu! (Juni 2007) Übersetzung dieses Ratgebers auf Italienisch:

SKS-Ratgeber
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April 06






Thiomersal und neurologische Schäden: Man kann diese Akte noch nicht schliessen.
Im Jahr 2000 empfahl die WHO, Thiomersal in den Impfstoffen speditiv zu ersetzen. Seither wurden dennoch widerholte Male die Unbedenklichkeit dieses Quecksilber haltigen Konservierungsmittels beteuert (vergleiche unten). In einer soeben erschienenen Arbeit von D. Geier und M. Geier im Journal of American Physicians and Surgeons (Vol. Spring 2006) Early Downward Trends in Neurodevelopmental Disorders Following Removal of Thimerosal-Containing Vaccines wird anhand von US-amerikanischen Zahlen zwischen 1990 und 2005 ein Zusammenhang gefunden zwischen der Häufigkeit des Neuauftretens von neurologischen Entwicklungsstörungen im Kleinkindesalter und der Menge an verimpftem Thiomersal. Aufgrund der offiziellen Impfempfehlung des CDC erreichte die Thiomersalbelastung der Kinder Mitte der 90er-Jahre ein Maximum, die Inzidenz der Erkrankungen etwa 5 Jahre später.

Dez 05
Wolfgang Ehrengut Erfahrungen eines Gutachters über Impfschäden in der BRD von 1955 - 2004 (2004, 251 Seiten, ISBN 3-8334-1091-4)
Der Begriff "Erfahrungen" im Titel dieses interessanten Buches bezieht sich nicht nur auf die 50-jährige Tätigkeit des Autors in der Abklärung einzelner Impfschadensfälle, sondern auch auf Reaktionen der modernen vaccinologischen Zunft auf seine Erkenntnisse. Professor Ehrengut schätzt offensichtlich den Nutzen heutiger Impfungen hoch ein, vertritt gleichzeitig die Meinung, dass über die problematischen Seiten dieser Impfungen ohne "Pro-vaccination bias" offen diskutiert werden müsse. In der Aufmachung ist das Buch ein reichhaltiges Nachschlagewerk: hier mehr dazu

W.Ehrengut
Sept 05
Weiteres zur fraglichen Sicherheit der Hepatitis-B Impfungen  
Im August 2005 präsentieren Y. Comenge und M. Girard eine eine plausible Hypothese über den Auslösemechanismus von Multipler Sklerose durch die Hepatitis-B-Impfung in Medical Hypotheses 2006 und Girard fordert in einer Pressemitteilung die rasche Überprüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses der HBV-Impfprogramme.
Kürzlich ist die Zulassung der Sechsfachimpfung Hexavac® sistiert worden, laut EMEA und Swissmedic wegen unzuverlässiger Wirkung der Hepatitis-B-Komponente. Von Sicherheitsbedenken bezüglich Nebenwirkungspotential ist dabei nicht die Rede.
Aug 05
Nochmals: Autoimmunstörungen nach Hepatitis-B Impfungen  
Im Juni 2005 ist von David A. Geier und Marc R. Geier eine Fallkontrollstudie über 604, dem VAERS (Impfnebenwirkungsregister der CDC/USA) gemeldete Fälle von schweren autoimmunen Störungen nach Hepatitis-B Impfung von Erwachsenen erschienen. Sie fanden statistisch signifikante bis hochsignifikante Zusammenhänge mit der Impfung. Vergleiche auch unten den Beitrag auf unserer website von M. Girard, oder sein jüngster Bericht über den problematischen Umgang mit belastenden Daten zur Hepatitis-B Impfung in Frankreich und über die Weigerung der zuständigen Behörden, trotz deutlicher Indizien, adäquate Untersuchungen durchzuführen unter: http://www.redflagsdaily.com: "learning from the french experience". Das pdf der deutschen Übersetzung dieses Artikels (17 Seiten, 95 KB) kann hier heruntergeladen werden.

HB-Virus
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Juni 05
Hexavalente Impfstoffe und unerklärlicher Kindstod   Das Institut für Rechtsmedizin der Uni München untersuchte 6 Fälle von plötzlichem Kindstod in engem zeitlichen Zusammenhang mit einer hexavalenten Impfung. Die Schlussfolgerung bzw Forderung: Sollten Sechsfachimpfstoffe weiterhin in großem Umfang angewendet werden, sind extensive Studien notwendig, um den Zusammenhang zwischen Impfung und Kindstod aufzudecken oder auszuschließen. Die Arbeit ist zT heftig kritisiert worden (Ergänzung 28.8.05) .
April 05







Autoimmune Risiken der Hepatitis B-Impfung erheblich?
interessante und aktuelle Literaturübersicht zur Frage der Sicherheit der HBV-Impfung von Marc Girard "Das Ziel dieser Arbeit ist es, weitere Forschung zur außergewöhnlichen Toxizität der HBV- Vakzine anzuregen und einen Impuls für internationalen Druck auf die Gesundheitsbehörden zu geben, die kompletten klinischen und epidemiologischen Belege ("evidence") zu veröffentlichen, entsprechend des normalen Austauschs wissenschaftlicher Information und von Experten überprüfter Forschung ("peer-reviewed research").
Ausserdem ein pointierter Kommentar zum schweizerischen Hepatitis-B-Impfkonzept von Girard (français) , welcher auch auf die Kontroverse um den SKS-Impfratgeber Bezug nimmt.
Folge oder Koinzidenz? Auftreten, Pathogenese und Bedeutung von autoimmunen Erscheinungen im Anschluss an virale Impfungen. Die Zusammenfassung einer systematischen Übersichtstarbeit von Ami Schattner über Hinweise in der englischsprachigen Literatur von 1966 bis 2004: ein Beispiel der buchstabengetreuen Korrektheit.
Jan 05
neue Rubrik auf impfo.ch:
kontroverse Aspekte der Impfproblematik
; eine thematisch geordnete Auswahl an Beiträgen, welche auf dieser website publiziert worden sind.
Sept 04




Impfung gegen Windpocken  Ausweitung der Indikation
auf alle Kleinkinder in Deutschland und in der Schweiz auf alle Kinder von 11 - 15 Jahren ohne Varizellenanamnese.
Das unabhängige Arzneitelegramm (AT 2004, 35(8): 80-81) kommt zu folgendem Schluss: "Wir lehnen die neuerdings empfohlene Impfung aller gesunden Kleinkinder gegen Windpocken bei der jetzigen Datenlage ab. Die Immunisierung sollte - wie bisher - Risikogruppen vorbehalten bleiben." Auf www.impf-info.de: Windpocken gibt Steffen Rabe eine bündig gefasste Übersicht über Vor- und Nachteile der Impfung und einer generalisierten Impfindikation.

Juni 04
Vom Umgang mit dem Infektiösen Philippe Sarasin, Professor an der ETH-Zürich für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, erforscht die Geschichte bakterieller Bedrohungsszenarien und den Umgang der Gesellschaften und ihrer Machtträger damit. Im Mai 2004 ist ein interessantes Buch von ihm zu dieser Thematik erschienen: "Anthrax" - Bioterror als Phantasma (edition suhrkamp Nr. 2368).
Neben Informationskampagnen, Überwachungssystemen und publizistischer Bearbeitung der Infektionsängste, sind Impfprogramme wichtige Elemente der heutigen Bewältigungsstrategien, sowohl im zivilen, wie auch im militärischen Bereich. Einen Einblick in den Forschungsgegenstand und die Forschungsfragen - und damit auch in den Inhalt des neuen Buches - gibt der folgende Artikel von Sarasin, erschienen in der Wochenzeitung unter dem Eindruck des 11. Septembers 2001 und den Anthraxanschlägen in den USA: aus www.woz.ch 25.10.01: Wie Anthrax das Imaginäre kontaminiert.

Anthrax_Sarasin
das Buch dazu
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April 04
Grundlagenforschung zur Autismusfrage : ein weiteres Statement vor dem Vaccine Safety Committee des IOM/USA.
Vergleiche unten Dave Weldon und Walter Spitzer.
Aus der Zusammenfassung von Jeff Bradstreet:
":Wir konnten hinlängliche Anhaltspunkte für die Kausalität zwischen Thiomersal bzw. MMR-Impfung und neurologischen Entwicklungsstörungen aufzeigen. Unsere Datenbasis belegt weiterhin, wenn auch noch mit vorläufigen Ergebnissen, eine ausreichende Evidenz für die Überschneidung von Populationen mit MTHFR-SNP und Cystein-Mangel, mit erhöhter Quecksilberbelastung und mit Masernvirus-Persistenz. Es ist weiterhin wahrscheinlich, dass Defekte im Methionin-Transsulfurations-Pfad das mögliche Verbindungsglied zwischen den Beobachtungen zu Thiomersal und MMR sind."
Hier ist der volle Text von Bradstreets Referat vom 9. Februar 2004 in deutscher Übersetzung zu lesen, wobei der ebenso interessante wie komplexe Inhalt und die Länge der Arbeit die Aufmerksamkeit des Lesers fordern.
Masernvirus
Masernvirus
Feb 04




Redlichkeit im Impfgeschäft? Die WHO hat im Jahr 2000 das Thiomersal "durch die Blume" als problematisches Konservans von Impfstoffen, welches zu ersetzen sei erkannt. Nachdem Thiomersal zwar über 50 Jahre beinahe allen Säuglingen auf unserem Globus injiziert, in seinem Nebenwirkungspotential aber nie untersucht worden war, sind in den vergangenen 3 Jahren nun mehrere Studienergebnisse publiziert worden. Man wird den Eindruck nicht los, dass hier im Nachhinein das Thiomersal reingewaschen werden soll. Der Brief des Arztes und US-Kongressabgeordneten Dave Weldon an die Direktorin der CDC , oder sein Statement vor dem Instute of Medicine, welche beide hier in deutscher Übersetzung zugänglich sind, eröffnen sozusagen einen quecksilbern schillernden Blick hinter die Kulissen.
Der Artikel des kanadischen Epidemiologen Walter Spitzer zum Autismusverdacht der MMR-Impfung , ebenfalls in deutscher Übersetzung, behandelt das offenbar gravierende Problem des "publication bias" aus einem soit-disant thiomersalfreien Blickwinkel.
hg-Ampulle
Qecksilber pur
März 03
Bericht Masernepidemie
Kommentar zu dem tatsächlichen Ablauf der Masern-Epidemie in Coburg
und über die daraus entstandenen Schlussfolgerungen

Harald von Zimmermann (Köln):
Der Masernausbruch in Coburg (D) um den Jahreswechsel 2001/02 mit ca. 1'170 Erkrankungen löste eine, in hässlichem Stil geführte öffentliche Debatte aus. In deren Verlauf wurden zwei ortsansässige Kinderärzte, welche einen liberalen Umgang mit der Impffrage pflegen, massiv angegriffen. Eine nüchterne Würdigung der Ereignisse im Kommentar eines erfahrenen Kinderarztes.
Ausführlicher dazu auch der Bericht des betroffenen Arztes Dr. A. Fromm und weitere Beiträge auf der website der 'Ärzte für individuelle Impfentscheide'(D)
unter http://www.individuelle-impfentscheidung.de/...

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